Berechne deine Makros.

Einfach. Wissenschaftlich.

Finde heraus, wie viel Protein, Kohlenhydrate und Fett du täglich brauchst – in 30 Sekunden. Maximal genaue Abstimmung nach der Mifflin-St-Jeor-Formel.

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Was fehlt, ist der Plan, der sie jeden Tag trifft.

Die Methode

So berechnen wir deine Makros

Keine Blackbox. Genau so kommen die Zahlen oben zustande.

Energie in Ruhe

Wir schätzen deinen Grundumsatz mit der Mifflin-St-Jeor-Formel – die Energie, die dein Körper in Ruhe braucht, noch vor jeder Bewegung.

GU = 10 × kg + 6,25 × cm − 5 × Alter + s (s = +5 männlich, −161 weiblich)

Aktivität und Training

Dein Aktivitätsniveau im Alltag und deine wöchentlichen Trainingseinheiten kommen obendrauf und ergeben den Gesamtumsatz, den wir an dein Ziel anpassen.

Zuerst Protein, dann der Rest

Protein richtet sich nach Ziel und Körpergewicht (im Defizit nach fettfreier Masse), Fett wird nach unten abgesichert, und die restlichen Kalorien füllen je nach Ernährung Kohlenhydrate und Fett.

Was sind Makronährstoffe?

Makronährstoffe – Protein, Kohlenhydrate und Fett – sind die drei energieliefernden Nährstoffe. Protein und Kohlenhydrate liefern rund 4 kcal pro Gramm, Fett etwa 9. Die Kalorienzahl entscheidet, ob du zu- oder abnimmst, aber die Verteilung auf diese drei formt das Ergebnis: Genug Protein schützt die Muskulatur, Kohlenhydrate liefern Trainingsenergie, Fett unterstützt den Hormonhaushalt. Ein Makroziel gibt dir einen konkreten Plan statt einer vagen Kalorienzahl.

Makros zum Abnehmen

Zum Abnehmen isst du weniger Kalorien, als du verbrauchst. Wir setzen ein moderates Defizit von rund 500 kcal an, das einen stetigen Fettverlust von etwa einem halben Kilo pro Woche unterstützt. Im Defizit ist das Protein bewusst hoch – etwa 2,5 g pro kg fettfreie Masse – denn es erhält die Muskulatur und hält satt. Kohlenhydrate und Fett füllen den Rest, damit du hart trainieren und dich erholen kannst.

Makros für den Muskelaufbau

Muskelaufbau braucht einen Kalorienüberschuss – etwas mehr, als du verbrauchst. Wir setzen einen moderaten Überschuss an, damit du fettfreie Masse ohne unnötiges Fett aufbaust. Das Protein liegt bei rund 2,0 g pro kg Körpergewicht, während Kohlenhydrate einen größeren Anteil übernehmen, um schweres Training und Regeneration zu befeuern. Fortschritt ist von Natur aus langsam: Selbst in einer guten Phase baust du Muskeln über Monate auf, nicht über Wochen.

Makros bei verschiedenen Ernährungsformen

Deine Ernährungsform verändert das Verhältnis von Kohlenhydraten zu Fett, nicht das Proteinziel. Eine ausgewogene klassische oder pescetarische Ernährung tendiert etwas stärker zu Kohlenhydraten, eine vegetarische oder vegane Ernährung noch etwas mehr. Wir sichern immer eine Mindestmenge Fett von 0,8 g pro kg für den Hormonhaushalt – besonders wichtig für Frauen im Defizit. Egal was du isst: Der Rechner hält dein Protein dort, wo es sein soll.

Ein durchgerechnetes Beispiel

Nimm eine Frau, 32 Jahre, 68 kg, 170 cm, tagsüber überwiegend gehend und dreimal pro Woche im Training, mit dem Ziel abzunehmen bei klassischer Ernährung. Ihr Grundumsatz liegt bei etwa 1.422 kcal; mit Aktivität und Training beträgt ihr Gesamtumsatz rund 2.350 kcal. Ein Defizit von 500 kcal bringt sie auf etwa 1.850 kcal pro Tag – aufgeteilt in rund 119 g Protein, 206 g Kohlenhydrate und 61 g Fett.

Die Ergebnisse sind wissenschaftlich fundierte Schätzwerte für gesunde Erwachsene und ein Ausgangspunkt, keine individuelle medizinische oder ernährungsmedizinische Beratung. Bei Schwangerschaft, Vorerkrankungen oder besonderen Ernährungsbedürfnissen wende dich an eine Ärztin oder eine qualifizierte Ernährungsfachkraft.

Quellen

  • Mifflin MD, St Jeor ST, et al. (1990) — Eine neue Vorhersagegleichung für den Ruheenergieumsatz bei gesunden Menschen.
  • Helms ER, et al. (2014) — Evidenzbasierte Empfehlungen zur Wettkampfvorbereitung im natural Bodybuilding: Ernährung und Supplementierung.
  • DGE — Referenzwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für die Nährstoffzufuhr.

Zuletzt geprüft: Juli 2026.

Tobias Lobitz

Gründer & Software-Entwickler

Entwickelt seit 2018 Fitness-Software. Eigene Trainings-Erfahrung: 15 Jahre Krafttraining.

FAQ

Häufige Fragen

Was sind Makronährstoffe?

Makronährstoffe – kurz „Makros“ – sind die drei energieliefernden Nährstoffe: Protein, Kohlenhydrate und Fett. Protein und Kohlenhydrate liefern rund 4 kcal pro Gramm, Fett etwa 9 kcal pro Gramm. Nicht nur die Kalorienzahl entscheidet über die Körperzusammensetzung, sondern die richtige Verteilung: Genug Protein erhält und baut Muskulatur auf, während Kohlenhydrate und Fett Energie und Hormonhaushalt sichern.

Wie funktioniert der Makronährstoff-Rechner?

Wir schätzen deinen Grundumsatz mit der Mifflin-St-Jeor-Formel und addieren die Energie für dein Aktivitätsniveau im Alltag sowie deine wöchentlichen Trainingseinheiten zum Gesamtumsatz. Anschließend passen wir die Kalorien an dein Ziel an (Defizit zum Abnehmen, Überschuss für Muskelaufbau), legen das Protein anhand von Ziel und Körpergewicht fest, sichern eine Mindestmenge Fett für den Hormonhaushalt und verteilen die verbleibenden Kalorien je nach Ernährungsform auf Kohlenhydrate und Fett.

Wie viel Protein brauche ich?

Das hängt von deinem Ziel ab. Zum Abnehmen zielen wir auf rund 2,5 g pro kg fettfreie Masse, denn mehr Protein erhält im Kaloriendefizit die Muskulatur und hält länger satt. Für den Muskelaufbau nutzen wir etwa 2,0 g pro kg Körpergewicht, zum Erhalt rund 1,8 g pro kg. Als praktische Obergrenze wird Protein bei 35 % der Tageskalorien gedeckelt.

Wie werden Kohlenhydrate und Fett berechnet?

Nachdem das Protein feststeht, reservieren wir mindestens 0,8 g Fett pro kg Körpergewicht, um den Hormonhaushalt zu schützen – besonders wichtig für Frauen im Defizit. Die verbleibenden Kalorien werden je nach Ernährungsform auf Kohlenhydrate und Fett verteilt: Eine ausgewogene klassische Ernährung tendiert etwas stärker zu Kohlenhydraten, eine pflanzliche Ernährung noch etwas mehr. Die genaue Verteilung kannst du später in der fytrr-App feinjustieren.

Stimmen diese Makros mit der fytrr-App überein?

Ja. Dieser Rechner nutzt exakt dieselben Formeln, mit denen die fytrr-App deinen persönlichen Ernährungsplan erstellt. Die Werte hier sind die Werte, mit denen die App arbeitet – sie macht daraus nur konkrete Mahlzeiten, Rezepte und eine Einkaufsliste, die deine Ziele ergeben.

Ersetzt das eine ärztliche oder ernährungsmedizinische Beratung?

Nein. Die Ergebnisse sind wissenschaftlich fundierte Schätzwerte für gesunde Erwachsene und als praktischer Ausgangspunkt gedacht, nicht als individuelle medizinische oder ernährungsmedizinische Beratung. Bei Schwangerschaft, Vorerkrankungen oder besonderen Ernährungsbedürfnissen wende dich bitte an eine Ärztin oder eine qualifizierte Ernährungsfachkraft.

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